Home  -  Startseite
Ihre Versicherungen Ihre Geldanlagen Über unser Maklerbüro......














bitte rufen sie mich an!

bitte rufen sie mich an!

Ihr Lexikon für Begriffe der Investmentwelt

  Nächste Seite

 


Investmentlexikon

  A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 


A


Aktienfonds mit Spezialwerten
Im Fondsvermögen derartiger Fonds sind Aktien kleinerer und mittlerer Unternehmen wesentlich dominanter als bei den breit streuenden Fonds.
Da kleinere und mittlere Unternehmen häufig sehr innovativ sind, können sie auf ihrem Unternehmensgebiet häufig eine Vorreiterrolle einnehmen und entsprechendes Wachstums- und Ertragspotential haben. Mit ihrer einseitigen Produktpalette sind sie jedoch auch anfälliger gegenüber konjunkturellen Schwankungen.
Aktienfonds mit Spezialwerten haben deshalb ein insgesamt höheres Chancen- und Risikopotential als breit streuende Fonds

Aktienfonds mit Standardwerten
Im Fondsvermögen von breit streuenden Fonds spielen die blue chips des jeweiligen Börsenplatzes eine überdurchschnittlich große Rolle.
Sie orientieren sich in der Zusammensetzung des Fondsvermögens am jeweils maßgebenden Börsenindex und versuchen durch besondere Gewichtung und Hereinnahme besonderer Werte besser abzuschneiden als der Index.

Anteil am Fondsvermögen
Mit den erworbenen Anteilen am Vermögen eines Fonds erhält der Käufer das Recht, an der Entwicklung des Fonds teilzuhaben. Die Fonds sind verpflichtet, die Anteile jederzeit zum tagesaktuell festgestellten Rücknahmepreis zurückzunehmen

Anteilswert
Der Anteilswert von Investmentfonds ergibt sich, indem der Wert des Fondsvermögens zu einem bestimmten Stichtag durch die Zahl der ausgegebenen Anteile dividiert wird.
Er wird auch Inventarwert genannt.
In Deutschland wird der Wert eines Anteils nicht an der Börse ermittelt, sondern spiegelt bei Wertpapierfonds die Börsenkurse der im Fondsvermögen befindlichen Wertpapiere zzgl. der bis zum Stichtag der Bewertung aufgelaufenen Erträge wieder

AS-Fond
Altersvorsorge-Sondervermögen(AS)-Fonds dienen der Alterssicherung und dürfen in Aktien, Anleihen und Immobilien investieren. Sie unterliegen speziellen Anlagevorschriften

Asset Allocation
Englisch für Vermögensaufteilung. Die strukturierte Mischung verschiedener Anlageformen, zum Beispiel Regionen, Branchen, Währungen, im Portfolio.

Ausgabeaufschlag
Zur Deckung eines Teils ihrer Vertriebskosten erheben die Fonds einen Aufschlag auf den Anteilswert.
Anteilswert zzgl. Ausgabeaufschlag bilden den Ausgabepreis; dieser ist also grundsätzlich höher als er tatsächliche Wert des Anteils.
Anders ausgedrückt: Nicht der vom Anlage eingesetzte Betrag kommt zur Anlage, sondern nur der um den Ausgabeaufschlag verminderte Betrag.
Häufig ermäßigen sich die Ausgabeaufschläge mit zunehmender Höhe der Anlagesumme.


Ausgabepreis von Investmentanteilen
Der Ausgabepreis setzt sich zusammen aus dem aktuellen Anteilswert zzgl. einem Ausgabeaufschlag. Der Ausgabepreis ist damit i.d.R. höher als der tatsächliche Wert eines Anteils. Das ist ein Grund dafür, dass mit Fonds nur längerfristig ausgerichtete Anlagestrategien verwirklicht werden sollten.
Für Anlagestrategien, die nur kurzfristig ausgerichtet werden können, bieten sich Fonds ohne Ausgabeaufschläge, z.B. Geldmarktfonds an.

Ausschüttungen
Sofern ein Fonds ausschüttet (im Gegensatz zu Thesaurierungsfonds), sind üblicherweise die während der Geschäftsperiode vereinnahmten ordentlichen und außerordentlichen Erträge (Zinsen, Dividenden, Veräußerungserlöse aus Bezugsrechten) Gegenstand der Ausschüttung. Sofern Kursgewinne auch ausgeschüttet werden können, muss dies in den Vertragsbestimmungen vorgesehen sein.
Da die Ausschüttung in voller Höhe den Anteilswert vermindert, ist sie kein Maßstab für die Rendite eines Fonds: Die Geschichte speziell der deutschen Rentenfonds ist voller Beispiele von Negativrenditen trotz stattlicher Ausschüttungen, weil im jeweiligen Jahr der Anteilswert um einen höheren Betrag als den Ausschüttungsbetrag zurückging

zurück


B

BAKred
Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen: Erteilt in- und ausländischen Fondsgesellschaften die Erlaubnis zur Aufnahme des Geschäftsbetriebs in Deutschland und überwacht die Einhaltung der Vorschriften des Gesetzes über Kapitalanlagegesellschaften.

Barreserve
Auch: Liquiditätsreserve. Das Fondsmanagement kann einen Teil des Fondsvermögens in Termingeld anlegen, um flexibel auf Marktbewegungen zu reagieren.

Benchmark
Zielvorgabe für Fonds. Meist ein Indes, der den Markt spiegelt.

Blue Chips
Auch: Standardwerte. Aktien von Unternehmen, die über eine hohe Marktkapitalisierung und einen hohen Bekanntheitsgrad verfügen.

Branchenfonds
Branchenfonds sind in erster Linie bei den Aktienfonds zu finden.
Das Fondsvermögen wird überwiegend nur in Aktien einer Branche, also etwa Finanztitel, Rohstoffwerte oder Goldminenaktien investiert.
Der Vorteil für die Anleger liegt darin, dass sie auf einfache Weise von positiven Sonderentwicklungen einzelner Branchen profitieren können.
Nachteil: Ganz erhebliches Verlustrisiko durch schlechte Geschäfte dieser Branche, häufig auch zusätzliches, hohes Währungsrisiko.

Bundesverband deutscher Investmentges. e.V.
Abgekürzt BVI, ist der Dachverband der deutschen Investmentfonds. Gibt zahlreiche Publikationen heraus, darunter die monatlichen Performance-Hitlisten.

 BVI-Wertentwicklung
Der BVI liefert mit seiner BVI-Wertentwicklung in den monatlich veröffentlichten Performance-Listen einen Maßstab für das in der Vergangenheit erzielbare Anlageergebnis eines Fonds.
Die BVI-Wertentwicklung geht dabei von folgenden Voraussetzungen aus:
  • das eingesetzte Kapital kommt zu 100% zur Anlage,
  •  Ausschüttungen werden am Tag der Ausschüttung zum Anteilswert wiederangelegt.

Diese Art der Performance-Messung erlaubt nur dann Aussagen über das tatsächliche Anlageergebnis, wenn man berücksichtigt, dass

  • die Ausgabekosten (Ausgabeaufschläge) vernachlässigt werden,
  • die steuerlichen Auswirkungen nicht betrachtet werden,
  • die Wiederanlage der Ausschüttungen i.d.R. zwar mit einem Wiederanlagerabatt belohnt wird, aber meistens nicht kostenfrei ist.
Zurück

C

Convertible Fund
Ein Investmentfonds mit dem Anlageschwerpunkt Wandelanleihen wird als Convertible Fund bezeichnet.
Kennzeichnend für diese Fondskategorie ist, dass das Wandlungsrecht in Aktien mit einer sehr niedrigen Nominalverzinsung erkauft wird. Außerdem ist durch die Nähe zur Aktie eine ausgeprägte Schwankungsbandbreite zu erwarten. Vom Chancen- und Risikopotential her sind Convertible Funds am ehesten mit Aktienfonds zu vergleichen.
Viele Fonds investieren in Fremdwährungs-Wandelanleihen und handeln sich dadurch zusätzlich auch erhebliches Währungsrisiko ein!

Cost-Average-Methode
Die Cost-Average-Methode basiert auf dem Prinzip, monatlich einen festen Betrag zu investieren, um Anteilscheine eines Fonds zu erwerben.
Stehen die Anteilspreise des Fonds tief, werden mehr Anteile, stehen sie hoch, werden weniger Anteile erworben. Von den Anbietern von Fondssparplänen wird behauptet, dass hierdurch besonders günstige Durchschnittspreise zustande kämen. Tatsächlich ist das Cost-Average immer besser als die Taktik, monatlich eine bestimmte Stückzahl von Anteilen zu erwerben. Es ist aber dennoch bloß eine passive Spartechnik: Speziell in Zeiten tendenziell steigender Anteilswerte kann man mit einer aktiven Spartechnik deutlich besser fahren, wenn mehrere Sparraten gebündelt werden und an schwachen Börsentagen investiert wird.


Zurück

D

Dachfonds
Kaufen Anteile anderer Fonds, so genannter Zielfonds. Das können hauseigene oder Produkte fremder Investmentgesellschaften sein.

Zurück


E

Emerging Markets
Auch: Schwellenländer. Aufstrebende Entwicklungsländer, unter anderem Argentinien, Brasilien, China, Polen, Russland und Südkorea.

Zurück

F

Fondspolice
Eine Fondspolice ist Lebensversicherungsvertrag, bei dem der Sparanteil in einen oder mehrere Fonds investiert wird. Je nach Risikomentalität des Anlegers kann in Aktienfonds, Rentenfonds, Immobilienfonds oder in einen gemanagten Fonds investiert werden.
Fondspolicen sind wegen ihres Kursrisikos keine Alternative zu einer konventionellen Lebensversicherung, bei der die Altersversorgung im Vordergrund steht.
Bei der Anlage in Fondspolicen muss abgewogen werden, ob die Steuerfreiheit (bei Verträgen mit mindestens 12-jähriger Laufzeit) der Fondspolice höher zu bewerten ist als die Verwaltungskosten der Fondspolice, da sich ansonsten ein direkt besparter Fondssparplan besser rechnet.

Fondspreis
Preis eines Fondsanteils. Er wind täglich aus dem Kurswert der Wertpapier ermittelt, in die der Fonds investiert ist.


Zurück


G

Geldmarktfonds
Investmentfonds, die ihr Fondsvermögen weit überwiegend in (nicht börsennotierte) Wertpapiere mit sehr kurzen Restlaufzeiten investieren.
Solche Geldmarktpapiere können z.B. Cerificates of Deposit (CD's) sein. Die sehr kurzen Restlaufzeiten bewirken nahezu völlige Immunität des Fondsvermögens gegenüber Kursschwankungen der Fondswerte oder, anders gesagt: Die Renditen solcher Geldmarktfonds spiegeln zu jedem Zeitpunkt das aktuelle Zinsniveau nahezu vollständig wieder.
Reine Geldmarktfonds sind in Deutschland nicht zugelassen und dürfen hier auch nicht vertrieben werden.
Hochburg der Geldmarktfonds ist Luxemburg. Die dort ansässigen Töchter deutscher Banken haben neuerdings Quasi-Geldmarkt-Fonds aufgelegt, die neben dem zulässigen 49%-Anteil von Geldmarktpapieren hauptsächlich Floater im Portefeuille haben, womit der Effekt der Kursstabilität ebenfalls erreicht wird.
Niedrige Ausgabeaufschläge machen die Geldmarktfonds zu echten Alternativen zu Festgeld und Sparbuch.


Growth-Fonds
Fonds, die in Wachstumswerte mit erhöhtem Kursrisiko, wie zum Beispiel Technologieaktien, investieren.
 
Zurück

H

Hemisphären-Fonds

Investmentfonds, die in ihren Anlagerichtlinien darauf festgelegt sind, innerhalb einer bestimmten Hemisphäre, also z.B. Europa oder dem pazifischen Raum zu investieren.
Der Vorteil Hemisphären-Fonds ist wohl darin zu sehen, dass auch Anleger, die sich mit den örtlichen Kapitalmärkten überhaupt nicht auskennen, auf einfache Weise von besonders günstigen Börsenentwicklungen im jeweiligen Teil der Welt profitieren können.
Der Nachteil liegt ebenso klar auf der Hand: Diese Fonds enthalten ein sehr hohes Risiko, vor allem weil einbrechende Börsen in einzelnen Hemisphären nicht durch Streuung auf andere Börsenplätze begegnet werden kann und unter Umständen nicht nur die Börse, sondern auch die (Leit-)Währung des jeweiligen Raums einbricht.

Zurück


I

Indexfonds
Bei Indexfonds handelt es sich um Aktienfonds, die in der Zusammensetzung ihres Fondsvermögens den Börsenindex des jeweiligen Investitionslands in Zusammensetzung und Gewichtung exakt nachbilden.
Indexfonds konnten sich nicht etablieren, da der Ehrgeiz jedes Fondsmanagements darauf gerichtet ist, besser abzuschneiden als der Index jeweilige Index.


Investment-Sparplan
Kontinuierliche Zahlungen werden dazu verwandt, Anteile an einem Investmentfonds zu erwerben. Solche Sparpläne können (abgesehen von den Ausgabeaufschlägen) kostenlos und unverbindlich bei den Fonds direkt realisiert werden.
Auch der freie Kapitalmarkt hält eine Menge Angebote an Investmentsparplänen bereit. Dort allerdings können die Kosten unverhältnismäßig hoch sein.
Sparpläne auf Basis von Aktienfonds sind wegen einiger finanzmathematischer Besonderheiten sehr sensible Konstrukte, deren Anlageergebnisse sich weitgehend der Vorausberechnung entziehen. Maßgebend sind weniger die durchschnittlichen Renditen als vielmehr der Börsenstand am Sparplanende.
Mindestens erforderlich: 10jähriger Planungshorizont, Sicherheits-Zeitpuffer am Sparplanende.

Investitionsgrad
Der Investitionsgrad eines Fonds ist der Anteil des Fondsvermögens, der nicht als Liquiditätsreserve gehalten wird, sondern der in den eigentlichen Fondszweck, also Aktien oder festverzinsliche Papiere, investiert ist.

Immobilienfonds, (Offene)
Offene Immobilienfonds legen das Fondsvermögen schwerpunktmäßig in Immobilien an.
Je nach Fonds wird ein mehr oder weniger großer Anteil des Fondsvermögens auch in festverzinslichen Werten bzw. Bankguthaben gehalten.
Die deutschen offenen Immobilienfonds sind zum großen Teil in gewerbliche Objekte investiert, Wohnbauten spielen kaum eine Rolle.
Die Wertzuwächse liegen relativ bescheiden zwischen 5 und 8 Prozent p.a., davon allerdings zwischen 35 und 40 Prozent steuerfrei.
Durch das KAGG sind die offenen Immobilienfonds genau wie andere Fonds ebenfalls der Bankenaufsicht unterstellt und zur Risikostreuung verpflichtet.
Zurück

J

Zurück

K

KAGG
Das deutsche Gesetz über Kapitalanlagegesellschaften", das Rechtsform, Verpflichtung zur Risikostreuung, Rechtsstellung der Anleger etc. bei Investmentanlagen regelt.
Seit 1990 ist das KAGG liberalisiert", d.h. an die EG-Richtlinien angepasst.

KGV
Kurs-Gewinn-Verhältnis: Kurs einer Aktie im Verhältnis zum Gewinn je Aktie. Das KGV 2002 bezieht sich auf die geschätzten Gewinne der Aktiengesellschaft im Jahr 2002.

Körperschaftsteuerguthaben
Bei Aktienfonds von der Fondsgesellschaft einbehaltener Anteil von 9/16 der Barausschüttung. Barausschüttung plus Körperschaftsteuerguthaben bilden die Bruttoerträge, die der Einkommensteuer zu unterstellen sind. 
Die Doppelbesteuerung wird dadurch vermieden, dass die einbehaltenen 9/16 von der sich ergebenden Steuerschuld in Abzug gebracht werden können.


Zurück

L

Länderfonds
Fonds, deren Anlagerichtlinien die Investition des Fondsvermögens ausschließlich in einem bestimmten Land, z.B. Spanien oder Japan, vorsieht.

Laufzeitfonds
Seit 1990 auch in Deutschland erlaubt. Ein Laufzeitfonds erwirbt Rentenwerte mit identischen, kurzen bzw. kürzeren Restlaufzeiten. Am Ende der Laufzeit des Fonds werden also alle Papiere getilgt: Kein Kursrisiko mit Blick auf das Laufzeitende des Fonds. Laufzeitfonds werden nach der Zeichnungsfrist geschlossen, danach werden also keine neuen Anteile mehr ausgegeben. Die Rückgabe der Anteile ist allerdings zu jedem Zeitpunkt während der Laufzeit möglich. 
Das Kursrisiko hält sich wegen der kürzeren Laufzeiten in Grenzen.
Zurück

M

Managementgebühr
Auch: Verwaltungsgebühr. Jährliche Gebühr, die direkt aus dem Fondsvermögen abgezogen wird und die Kosten der Fondsgesellschaft deckt.

Marktkapitalisierung
Wert aller Aktien einer Aktiengesellschaft.

Mittelaufkommen (Netto-)
Differenz zwischen während eines Jahres neu in den Fonds einfließenden und den abgezogenen Mitteln. Besserer Maßstab für die Beurteilung der Entwicklung der Größe eines Fonds als das Fondsvermögen( das häufig signalisiert,
dass ein Fonds größer" geworden ist, obwohl dies nur auf gestiegene Kurse zurückzuführen ist).

Meyrl
Spezialist für Investmentanlagen


Zurück

N

Neuer Markt
Börsensegment mit relativ strengen Zulassungskriterien für junge Wachstumswerte mit hohem Kapitalbedarf. Gegründet wurde der Neue Markt im März 1997.

Zurück

O

Zurück

P

Performance
Maßstab zur Ergebnismessung bei Kapitalanlagen, der das Anlageergebnis unter Berücksichtigung aller maßgebenden Faktoren innerhalb eines bestimmten Zeitraums misst. Bei den Investmentfonds misst die Performance die Summe aus Veränderung des Anteilswerts und der erfolgten Ausschüttungen. Im Detail aber können sich die Performance-Konzepte unterscheiden, je nachdem, ob die Kosten berücksichtigt werden, ob von der Wiederanlage der Ausschüttungen ausgegangen wird, u.ä.

Programme (Investment-)
Angebot der Fonds, bei Ihnen Konten einzurichten, denen Anteile (auch Bruchteile) im Gegenwert einer oder mehrerer Einmalanlagen oder kontinuierlicher Sparraten gutgeschrieben werden. Bei der Teilnahme an einem Programm werden die Ausschüttungen automatisch wiederangelegt. Die Programme verpflichten zu nichts; die Sparraten können jederzeit ausgesetzt oder verringert werden, Anteilsguthaben ohne Kündigungsfristen abgezogen werden. Von Ausnahmen abgesehen, sind solche Programmkonten kostenlos; gegenüber der Verwahrung der Anteilscheine bei der Hausbank entfallen also die Depotgebühren. Entnahmeprogramme (Auszahlpläne): Am Ende der Anlagedauer bleibt das Anteilsguthaben stehen und dient als Topf, aus dem laufende Rentenzahlungen entnommen werden.
Auch bei solchen Programmen ist die Flexibilität gesichert.

Zurück


Q

Zurück

R

Rechenschaftsbericht
Berichterstattung eines Fonds über das abgelaufene Geschäftsjahr (bzw. Zwischenbericht nach dem halben Geschäftsjahr). Die Rechenschaftsberichte enthalten komplette Vermögensaufstellungen zum Geschäftsjahresende, aus denen auch die Fremdwährungspositionen ersichtlich sind. Ferner eine Aufstellung über aufgelöste Positionen und die Ertragsrechnung, aus der Sie entnehmen können, mit welchen Kosten jeder Anteil belastet ist. 
Die Rechenschaftsberichte sind wichtig, wenn Sie überprüfen wollen, ob die Anlagepolitik eines Fonds Ihrem individuellen Risikoraster entspricht.

Risikostreuung
Verpflichtung des KAGG, bei der Anlage des Fondsvermögens nach genau definierten Regeln diversifiziert vorzugehen. Die Risikostreuung schreibt Obergrenzen für den Anteil von Papieren einzelner Aussteller am Fondsvermögen und Obergrenzen für einzelne Wertpapierarten vor. Schwankungen einzelner Aktien z.B. schlagen also nur geringfügig auf das Fondsvermögen bzw. einen Anteilswert durch. Die Risikostreuung bedeutet aber keinesfalls Risikoimmunität: Einem gesamthaft nach unten gerichteten Börsentrend kann sich kein Fonds entziehen!

Rücknahmepreis
Preis, den Fonds verpflichtet ist, bei der Rückgabe von Anteilen zu bezahlen. In Deutschland ist dies grundsätzlich der Anteilswert, international können Rücknahmekommissionen" o.ä. erhoben werden.

Zurück

S

Sharpe Ratio
Diese Kennzahl wurde vom Nobelpreisträger William F. Sharpe entwickelt. Er kam auf die Idee, daß man von der Performance eine Fondsmanagers die Verzinsung einer risikolosen Anlage abziehen müsse. Danach wird das übersteigende Ergebnis durch das eingegangene Risiko des Fonds geteilt. Dadurch erhält man eine Größe, die sowohl die Performance als auch das Risiko gleichermaßen berücksichtigt.

"Smaller-companies-Konzept"
Fondsstrategie, die darauf setzt, dass die besten Ertrags- und Wachstumschancen im Bereich kleinerer und mittlerer Unternehmen zu finden sind.

Steuerpflichtiger Ertragsanteil
Jener Teil des gesamten Wertzuwachses, der aus Zinsen, Dividenden und Mieteinnahmen stammt. Faustregel für seine Höhe im langjährigen Durchschnitt: Aktienfonds 30%, Immobilienfonds 65%, Rentenfonds 90%.

Sondervermögen
Das Fondsvermögen heißt Sondervermögen, weil es nicht in den Unternehmenswert der Fondsgesellschaften hineingerechnet werden darf. Es wird von einer Depotbank verwaltet und kann daher nicht veruntreut werden.

Switchen
Wechseln eines Fonds. Anleger, die bei ein und derselben Gesellschaft in einen anderen Fonds wechseln, zahlen oft nur einen reduzierten Ausgabeaufschlag. Die Kosten werden als Switchgebühr bezeichnet.

Zurück

T

Teilliquidationsrecht
Möglichkeit, die Anteilscheine an einem Fonds vorübergehend in Bargeld zu verwandeln, um nach Ablauf einer bestimmten Frist wieder in den Fonds einsteigen zu können, ohne neuerlich den Ausgabeaufschlag zahlen zu müssen. Dieser Service wird nur von wenigen Fonds geboten; meist müssen dann 10% der Anteile stehenbleiben. Unterschiedlich auch die Fristen, innerhalb derer kostenlos wiederangelegt werden kann (1-2 Jahre). Ähnlich wie das Umtauschrecht ist auch das Teilliquidations-recht wichtiger Faktor für aktive Anleger, die außerhalb ihrer Fondsstrategie noch andere Geldambitionen haben.

Thesaurierungsfonds
Ein Fondstyp, der die vereinnahmten Erträge nicht an die Anteilseigner ausschüttet, sondern hierfür neue Werte erwirbt. Die neu erworbenen Werte erhöhen also um den Betrag der nicht erfolgten Ausschüttung die Anteilswerte, während sie bei ausschüttenden Fonds (zunächst) gar nicht erworben werden können. Ob ein Fonds ausschüttet oder thesauriert, macht also in der Vermögensbilanz eines Anlegers keinen Unterschied. Thesaurierungsfonds haben eher Vorteile gegenüber ausschüttenden Fonds, denn die Kosten der Ausschüttung entfallen und beim Anleger fallen Buchungsvorgänge weg.

Top-Down-Ansatz
Analysemethode, bei der aufgrund der Entwicklung einer Volkswirtschaft oder einer Branche auf die Entwicklung eines Unternehmens und dessen Aktienkurs geschlossen wird.

Zurück

U

Umtauschrecht
Möglichkeit, die Anteilscheine an einem Fonds in Anteilscheine an einem anderen Fonds derselben Kapitalanlagegesellschaft zu tauschen, ohne erneut den Ausgabeaufschlag in voller Höhe bezahlen zu müssen.
Bei einigen Fondsfamilien ist der Anteilsumtausch kostenlos, bei anderen zu ermäßigten Ausgabeaufschlägen möglich. Teilweise ist der kostenlose Umtausch nur von Aktienfonds in Rentenfonds möglich..
Das Umtauschrecht ist ein wichtiger Faktor für Investmentanleger, die die Börsenverhältnisse aktiv ausnutzen wollen: 
Sie können dann z.B. in Zeiten nachgebender Börsen ihr Kapital vor Verlusten retten, indem sie vorübergehend in Renten gehen, um bei gesunkenen Aktienkursen wieder in den Aktienfonds einzusteigen.

Zurück


V

Value-Fonds
Fonds, die in substanzstarke Standardaktien mit niedriger Volatilität und geringem Risiko investieren.

Verkaufsprospekt
Der Verkaufsprospekt ist die offizielle, vom Gesetzgeber geforderte, Dokumentation über wichtige Charakteristika eines Fonds. Beispielsweise müssen darin Angaben über die Ausrichtung eines Fonds oder die Höhe des Ausgabeaufschlags enthalten sein. Sehr begrenzt sind allerdings die Verpflichtungen, die wirtschaftlichen Risiken des Fonds zu beschreiben.

Volatilität
Schwankung eines Fonds um den durchschnittlichen Fondspreis.
Zurück

W

Wiederanlagerabatt
Für die Ausschüttungen müssen keine (oder geringere) Ausgabeaufschläge bezahlt werden, wenn sie innerhalb einer bestimmten Frist dazu verwendet werden, neue Anteilscheine des Fonds zu kaufen. 
Zurück

X

Zurück

Y

XTF
Exchange Traded Funds: Börsengehandelte Fonds. Seit April 2000 ist diese Fondskategorie am gleichnamigen Marktsegment der Deutschen Börse zum Handel zugelassen.

Zurück

Z

Zurück